“Wir müssen noch viel dazu lernen”

2. Oktober 2011

Medizinisches Statement für die Frage:

"Warum dauert es so lange, bis die Methode der gaslosen Laparoskopie eingeführt ist"

Von Steven Eubanks, MD, Professor of surgery in: "Much Remains to Be Learned"

"Die gaslose Laparoskopie hat in den frühen ´90 Jahren eine große Aufmerksamkeit und Verbreitung erhalten, doch die, gegenüber der Gas-Laparoskopie, schlechtere Übersicht / `working space´, die man mit damaligen Retraktorsystemen erzeugen konnte, führte zum Popularitätsverlust.“

Und genau das ist es, was wir bei EndoGyn in den letzten 15 Jahren immer modifiziert und verbessert haben, so dass das System von heute, der Abdo-Lift™ eine identische Übersicht bietet, wie sie mit Kohlendioxid-Gas erreicht werden kann.

"Ein größerer Faktor in der Schwierigkeit, die gaslosen Techniken einzuführen, ist der Unwille der meisten Chirurgen zu glauben, dass es klinisch signifikante schädliche Wirkungen des Kohlendioxid-Gases gäbe. Viele der schädlichen Nebenwirkungen und Langzeitwirkungen von CO2 werden nur selten von einem individuellen Chirurg in seiner täglichen Praxis beobachtet.
Diese Situation ist analog zur der Zeit, wo eine Prophylaxe gegen eine tiefe Venenthrombose (DVT) nur vereinzelt durchgeführt wurde und viele Chirurgen sagten, dass sie Hunderte und Tausende von Operationen durchgeführt haben, ohne dass sie eine tiefe Venenthrombose oder Lungenembolie beobachtet hätten.
Sorgfältige Nachbeobachtungen, objektive Studien und Veröffentlichungen dieser Ergebnisse haben dazu geführt, dass Chirurgen eine bessere und fundierte Einsicht in das Ausmaß der Problematik erhalten haben, Diese Einsicht führte dazu, dass heute die Prophylaxe gegen eine tiefe Venenthrombose und Lungenembolie zum Standard bei einer jeden Operation wurde und ist.“

"Wir sollten hoffen, dass durch Studien wie diese (Laparoskopisch assoziierte Veränderung der Blutgerinnung führt häufiger zu Thrombosen, Ikeda et al, 2004) Kliniker und Wissenschaftler inspiriert werden, dem Problem tiefer auf den Grund zu gehen, das viele hundert Tausende von Patienten jedes Jahr angeht, die mit Kohlendioxid-Pneumoperitoneum operiert werden.

Wir müssen wirklich noch viel dazu lernen.

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